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Erfahrungsbericht von Vanbergen – Mein Diablo 3 Beta-Wochenende

Wie ist eure Meinung über Diablo 3 und speziell der erste Eindruck in der offenen Diablo 3 Beta?

Wie hat Euch Diablo 3 und das Beta Wochenende gefallen?

  • Super, Diablo 3 ist der Wahnsinn und ich freu mich tierisch auf den 15.Mai. (68%, 203 Votes)
  • Überwiegend gut und ich werde es bestimmt spielen. (15%, 45 Votes)
  • Es gab zwar ein paar Probleme doch mein Gesamtbild ist sehr überzeugend. (4%, 13 Votes)
  • Mir fehlte die Herausforderung, es fühlte sich zu leicht an. (4%, 11 Votes)
  • Mein Eindruck ist recht nüchtern, es hat mich nicht wirklich gefesselt. (3%, 10 Votes)
  • Diablo 3 interessiert mich nicht. (3%, 10 Votes)
  • Das Spielprinzip ist mir zu alt und öde, ich warte erst mal auf die Meinung von Freunden. (3%, 9 Votes)

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Mein Diablo 3 Beta-Wochenende

Diablo 3 - Fehlermeldung 3003Ab dem 15. Mai wird es Krankmeldungen aufgrund einer akuten Sehnenscheidenentzündung nur so regnen und mit diesen Worten begrüsse ich Euch zu meinem Erfahrungsbericht rund um das Diablo 3- Beta Wochenende. Aber wir fangen ganz vorne an und betrachten die rein technische Umsetzung  dieses weltweiten Stresstests. Sinn und Zweck eines solchen Events ist ganz klar ein technischer Check Up von Seiten des Herstellers, ob denn die nötigen Ressourcen für einen reibungslosen Start vorhanden sind. Hier werden die Jungs aus dem Hause Blizzard sicherlich schnell festgestellt haben, dass noch etwas Nachholbedarf vorhanden ist. Hinzu gesellten sich allgemeine Fehlermeldungen aufgrund falscher „Battle-Tags“, einer fehlerhaften Installation,  Verbindungsabbrüche oder gar die falsche Voreinstellung der Server Standorte. Das alles ist in im Zuge einer Beta auch vollkommen legitim und insbesondere wichtig, doch beschleichte mich immer wieder das Gefühl, um meinen Spieleabend gebracht zu werden.  Nunja, man ist mittlerweile auch einfach verwöhnt und pocht auf sein selbsterfundenes „Recht auf Spielen“.

Hat man es dann endlich durch den engen Tunnel der Log-In-Server geschafft, befand man sich in der übersichtlichen Charaktererstellung. Wie bereits im Let’s Play erwähnt, wählt man natürlich eine Klasse, die einem auf Anhieb zusagt und nicht an kuriose Puppenfiguren aus der „Klapperkiste“ erinnern. In meinem Fall war es ganz klar der Barbar und nach zwei weiteren Klicks und der Namensgebung wird man direkt ins Spielgeschehen katapultiert.

An der Stelle blende Ich Spielspass-Senkungen durch technische Mängel aus und verweise ganz eindeutig auf den Beta-Status. Versuchen wir gemeinsam das Spiel aus Sicht eines Neueinsteigers ohne Diablo 2-„Sucht“-Vergangenheit zu betrachten. Welche Aspekte faszinieren und welche führen letztlich zur Ernüchterung.

Diablo 3 - Anfang in Neu TristramWir landen auf einer düsteren Strasse inmitten eines apokalyptischen Szenarios und unser Held begrüßt uns mit einer saloppen Bemerkung  zur Umgebung. Wir bekommen einen Crash-Kurs in Sachen Hack’n’Slay  und der Puls steigt nach zwei Hieben mit der linken Maustaste gleich um 20 Zähler. Die Spielsteuerung ist so simpel und dennoch fesselnd. Zwei Tasten und ein wenig klicken und wir erzeugen ein brachiales Bild von fliegenden, platzenden und zerberstenden Zombies. Hierbei beobachten wir sogar eine urkomische Physik. Mit einem zweihändigen Hammer fliegen die Gegner wesentlich weiter als mit einem hackenden Dolch. FSK 18  Titel stehen ja häufig in der Diskussion, insbesondere bei der Anti-Killer-Spiele Diskussion aber ich muss zugeben, sie bringen auch eine Menge Spass und ohne jetzt zu weit abzudriften, liegt es in der Hand der Eltern, welche Spiele oder Medien Ihre Kinder konsumieren.

Schlendern wir zurück in die Welt von Sanktuario und hören ein wenig genauer hin, denn in diesem Punkt macht Diablo 3 eigentlich alles richtig. Die Story greift direkt den Trailer ab und unser Held beginnt mit einem eindeutigen Ziel, die Ergründung und Beschaffung des gefallenen Kometen. Story-Insidern sind natürlich Charaktere wie Tyrael und Deckard Cain keine Fremden, jedoch wird ein Hintergrundwissen nicht vorausgesetzt und man bekommt in kleinen Sprachausgaben neues sowie altes Wissen vermittelt. Diese Umsetzung finde ich persönlich sehr gelungen und wirkt wesentlich charmanter als ein stetiges Durchforsten von seitenlangen virtuellen Büchern. Der Spielfluss bleibt somit erhalten und ich darf mich während dem Lauschen der Geschichten weiter mit Heerscharen von Dämonen und Untoten prügeln.

Das Spiel wird insbesondere von den vier Akten getragen und ist daher sehr linear. Ich bekomme einen Sachverhalt geschildert, dazu eine Aufgabe prompt wird diese auch in die Tat umgesetzt. An diesem Wochenende war bisher keine Möglichkeit eine andere Aufgabe vorzuziehen oder gar eine Wahl vorzunehmen. Dies wird sicherlich in weiteren Teilen des Spiels und in späteren Akten anders sein.

Diablo 3 - KampfMit einer Aufgabe im Gepäck, einer Geschichte im Hinterkopf und der ersten Ausrüstung begebe ich mich nun auf meinen blutigen „zwei-Maustasten“ Kreuzfahrt. Ich hacke und schlachte und erreiche schnell die nächste Stufe und schalte weitere Angriffsfähigkeiten frei. Mein neues Stampfen betäubt die Gegner und verschafft mir in haarigen Situationen etwas Zeit zu reagieren. Ich zerstöre und  prügel mich durch groteske Abbilder der Hölle und erreiche die ersten Erfolge. „Massaker 20 Gegner“ ploppt im Kampfgeschehen auf, später noch „20 Elitegegner“ und „Zerstörungswut“, ein Blick in die Erfolgsübersicht zeigt, da geht noch mehr und ich klicke mich weiter durch das Getümmel.

Die nächsten Fähigkeiten erscheinen auf dem Bildschirm. Ich habe nun die Wahl, welchen Schlag ich mit rechts ausüben möchte. Ich entscheide mich für die gewohnte „BASH & HAMMER“ – Variante und erhalte zusätzlich eine Druckwelle beim Einsatz der Fähigkeit. Ich sammle Gold und Ausrüstung und begebe mich in die ersten Dungeons.

Modrige Kellerräume, liebevoll mit vielen Details ausgestattet und insbesondere die Kathedrale faszinieren mich und untermalen das tolle Setting und die atmosphärische Musik. Die weitere Soundkulisse gibt dem Ganzen ein sehr stimmungsvolles Gesamtbild. Mir gefällt es und ich schnetzle mich bis zum Ende mit voller Begeisterung.

Sehr gut gelungen ist auch die Einbindung meines Begleiters. Der treue Templer lässt sich mit wenigen Befehlen einteilen und leistet mir heilende und prügelnde Unterstützung. Wobei seine Aktionen im allgemeinen Reißwolf-Gemetzel untergehen. Ein Blick in das Begleiter-Interface verrät weitere und komplexere Einstellungsmöglichkeiten für den mutigen Sozius im späteren Spielverlauf.Diablo 3 - Ende der D3 Beta

Letztlich habe ich den Skelett-König besiegt und die heroische Botschaft, dass ich die Beta erfolgreich abgeschlossen habe erscheint. Was? Schon vorbei? Gute 2 Stunden habe ich mich durch die Welt geprügelt und komme zu einem ernüchternden Fazit.

Fazit

Mir wurde als Fan ein solides und stimmungsvolles Produkt präsentiert, welches in der Vollversion mehrere Stunden meiner Freizeit in Anspruch nehmen wird. Ich möchte wissen, wie die Geschichte weiter geht und erhoffe mir ein Wiedersehen mit Diablo himself und natürlich möchte ich meine Erfolge mit der Community teilen und gemeinschaftliche Abenteuer erleben. Aber wo ist der AH-HA Effekt? Die Story ist linear und der Spielinhalt wird später einzig durch den Schwierigkeitsgrad definiert. Das Setting und auch die Story bleiben identisch und Wiederholungen des bereits Erlebten entscheiden über eine starke oder schwache Spielfigur. Das Erfolgssystem ist ein wesentlicher Motivationsfaktor und der Co-Op-Modus eine Variante des Multiplayer Erlebnisses.

Diablo 3 ist für mich ein gelungener Nachfolger des Klassikers, nicht mehr aber auch nicht weniger. Es integriert neue Features und implementiert mit dem Auktionshaus ein interessantes Modul (Entwicklung bleibt abzuwarten). Haut es mich nun vom Hocker und lässt mich im Jahre 2012 im Dreieck springen ? Nein dazu ist mir der Vorgänger zu sehr in Fleisch und Blut übergegangen und ich schwelgte während dem Spiel mit Freunden zu häufig in alten Zeiten, statt das „Neue“ mit Bewunderung aufzunehmen.

Der 15. Mai ist bei mir natürlich in Diablo-Rot markiert und ich freue mich auf die ganze Geschichte. Mit Spannung werde ich auch die weitere Entwicklung der Community verfolgen. Doch die legendären Zeiten von zigtausenden Euro Charakteren scheint vorbei, hoffentlich auch die der Cheater.

Mich würde es brennend interessieren, wie Ihr die Beta erlebt habt und wie Euer Fazit ausfällt? Wird eine neue Diablo Ära folgen?

Diablo 3 CD-Key jetzt bestellen und am 15. Mai 2012 pünktlich zum Release um 0:01 Uhr spielen!

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