Home - Diablo 3 RMAH - Spieler verkauft ein Item für 99$ im RMAH bekommt aber kein Geld!

Spieler verkauft ein Item für 99$ im RMAH bekommt aber kein Geld!

Wenn man die Überschrift so im ersten Moment liest, denkt man sich eigentlich nur „HAHA!“. Aber was dem Spieler „Weavols“ passiert ist, wünscht man sich eigentlich niemanden.

Kurz zur Geschichte: Der Spieler „Weavols“ hat ein Item für sagenhafte 99$ im Echtgeld-Auktionshaus verkauft. Das dachte er zumindest, denn als er in das Auktionshauslog schaute, war die Transaktion des Gegenstands mit „Failed!“ deklariert.

Das besagte Item von Weavols

Weavols rief darauf hin beim Kundendienst von Blizzard an und schilderte das Problem. Der Kundendienst antwortet in einer kurzen E-Mail und versprach sich das Problem einmal genauer anzuschauen.

Zwei Tage später schrieb „Weavols“ erneut ein Ticket, in dem er klipp und klar machte, dass er das Geld nicht erhalten hat. Er erhielt darauf hin eine Unpersönliche 08/15 Antwort vom Blizzard Kundendienst.

Nun sind bereits 5 Tage seit dem Vorfall vergangen.. „Weavols“ schrieb ein erneutes Ticket in dem er noch einmal darauf hinwies, dass er weder Geld noch den verkauften Gegenstand zurückerhalten hat. Der Kundendienst antwortete nun, dass es keinerlei Logeinträge zu dem verkauften Gegenstand vorliegen.

„Weavols“ beschrieb dem Kundendienst, wo man den Logeintrag findet, und teilte dem Kundendienst auch direkt die Order ID mit. Darauf antwortet der Blizzard Kundendienst mit einer Weiteren 08/15 Antwort und machte außerdem klar, dass der Mitarbeiter persönlich einen Blick darauf geworden habe. Der Mitarbeiter vom Kundendienst teilte ihm außerdem mit, dass der Vorgang weitergeleitet wurde, sie aber den verkauften Gegenstand nicht wiederherstellen oder zurückerstatten können.

Nun beschwerte sich „Weavols“ erneut, und sagte, dass es sich hierbei um ein 100$ Gegenstand handelt und er die Handhabung als inakzeptabel empfindet. Darauf hin kam die Antwort vom Kundendienst, dass man wohl etwas verwechselt habe.. man dachte wohl das „Weavols“ ein Item kaufen wollte.

„Weavols“ stellte die Sachlage klar, und bot an dem Support-Mitarbeiter einen Screenshot seines RMAH-Logs zuschicken. Er drohte allerdings auch gleichzeitig mit der Einschaltung des lokalen FBI Büros.

Blizzard-Mitarbeiter „Lydryna“ antwortete darauf hin, dass es ihm sehr leidtue, sie aber nicht in der Lage sind an Auktionshausfehlern herumzubasteln. Den Gegenstand hat der Spieler „Weavols“ bisher nicht zurückerstattet bekommen.. das Geld natürlich auch nicht.

Wie denkt ihr darüber? Ist euch vielleicht schon einmal etwas ähnlich mit dem Echtgeld-Auktionshaus passiert? Falls ihr Euch den kompletten schriftlichen Mailwechsel zwischen „Weavols“ und dem Kundendienst von Blizzard noch einmal anschauen möchtet, könnt ihr dies in diesem Bild hier tun.

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10 10 Kommentare

  1. einfach nur asozial sowas aber das ist nun mal blizzard 😉

  2. Nein nicht Blizzard, Blizzard war früher eine der besten Entwickler und Publisher auf dem markt, aber seit der verschmelzung zu Activion Blizzard, wo Activision das Sagen hat, ist die Community „egal“ geworden. Es zählt nur noch der Profit.

    Jeder der vor vielen Jahren Blizzard Spiele gespielt hat und dann mit dem Kundensupport zu tun gehabt hatte weiß wovon ich spreche.

  3. ich frag mich was so schwer daran ist ein item wieder herzustellen, es ist doch nun klar nachvollziehbar alles…so was unfähiges.
    das ist ea ja kompetenter.

  4. Jo Kabash das Stimmt damals war Blizzard noch einer der besten Entwickler unglaublich gute arbeit geleistet inzwischen sind sie halt auch eher 0815 und das ist schade.
    Und es ist recht unverschämt erst so unfähig zu sein das Problem nicht zu finden und ihm dann zusagen das er pech hat normal sollte man ihm das Geld geben da Blizzard eh genug geld hat wenn man den Gegenstand nicht wieder herstellen kann.

  5. Damit ist das ganze Pseudo-RMAH-System hinfällig. Blizzard wollte mit dem RMAH offiziell mehr Sicherheit für Spieler schaffen beim Item-Handel. Wenn dieser Vorfall tatsächlich so stimmt, fährt man wirklich besser, wenn man auf Drittanbieter via Ebay oder bei RandyRun einkauft.

  6. Klarer Fall für den Anwalt wenn diesbezüglich nichts für den Kunden getan wird. Schliesslich geht es hier um echtes Geld und nicht etwa um fiktive „Gegenstände“ und selbst dort hat der Blizzard Support eigentlich immer recht kundenfreundlich agiert.
    Blizzard kann zudem jeden Pups eines jeden Spielers nachvollziehen, dies sollte also keinerlei Probleme darstellen.

  7. Wegen ~78€ zum Anwalt? Und das ist Amerika? Hm…ich will damit ja nicht sagen, dass er ihnen das Geld schenken soll. Aber ganz im Ernst, dann bezahlt er mehr drauf, als er im Endeffekt davon hat!

    LG

  8. Warum? Wenn er gewinnt muss er doch nichts bezahlen, zumindest ist das in den USA genau so wie hier das Anwaltsgebühren von der Verlierer Seite gezahlt werden müssen soweit ich das weiß. Vorallem bei Blizzard würde ich da kein Auge zu drücken, den soviel Kohle wie die Monat für Monat Verdienen, da ist es schon ne Frechheit wegen den paar Kröten auf sturr zu schalten und sich rausreden zu wollen.

  9. Ich würde da einfach gegen klagen…er ja genug beweise und wenn blizz da nix unternimmt in der hinsicht auf item herstellung bzw geldübergabe.
    Würde aber gerne wissen, was mit den 99$ passiert sind, die der Käufer dafür ausgegeben hat. Sind die von seinem Bnet-Guthaben abgebucht oder noch drauf? Hat der Käufer das Item erhalten?
    Wenn der Käufer sein Geld los ist und kein Geld erhalten hat, könn sowohl Käufer als auch Verkäufer gegen Blizz klagen und theoretisch auch damit gewinnen.

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